Der Recherche-Thread oder: Weiß jemand zufällig...

      Der Recherche-Thread oder: Weiß jemand zufällig...

      Manchmal stößt man beim Schreiben auf Fragen, an die man zuvor auch noch nicht wirklich gedacht hat.
      Dann grübelt man plötzlich über Details und - sind wir ehrlich - Google hilft nicht immer. 8|

      In diesem Thread kann man die Schwarm-Intelligenz anrufen. ^^

      Wenn jemand auch nur weiß, wo man vielleicht nachschauen kann, hilft das ja oft schon weiter.


      Nanny Ogg looked under her bed in case there was a man there. Well, you never knew your luck.
      (Lords and Ladies)
      Hallo Forum,

      bei meinem letzten Roman hatte ich ein solches Erlebnis. Ich begann, die Geschichte aus der Ego-Perspektive zu schreiben. Aus irgendeinem Grund - nennen wir es geistige Umnachtung - schrieb ich nach längerer Pause in der Erzählform.
      Als mir der Fehler auffiel stellte ich fest, dass beide Versionen gut klingen, und beide an unterschiedlichen Stellen im Buch passten, an anderen nicht. Das war ein Dilemma, letztlich entschied ich mich für die Erzählform.

      Daher nun meine Frage: Kann man beide Varianten irgendwie sinnvoll verknüpfen?
      Südlich des Glücks

      »Eine sympathische und teils tragische Komödie der ganz besonderen Art, die emotionaler und eindringlicher nicht sein könnte.« Quelle: eBookmeter.info - Das Magazin rund um eBook & Co.

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      Ist nicht einfach.

      Ich kenne jetzt nur ein Buch, das ich persönlich gelesen habe in dem die Autorin das gemacht und geschafft hat.
      'Schattenauge' von Nina Blazon.
      Sie erzählt die Geschichte aus der Perspektive der zwei Protags. Der Junge erzählt in der Ich-Perspektive und die Sicht des Mädchens ist in der 'normalen' Erzählform (ähm, ich glaube es war 3. Person eingeschränkt.)
      Beides wechselt sich ab und wird auch durch verschiedene Fonts zusätzlich getrennt.

      Persönlich stelle ich mir das wirklich schwierig vor, besonders, wenn du beide Formen auf nur einen Protag beschränkst. Da würde mir als Lösung jetzt spontan sowas wie eingeschobene Tagebuch-Passagen einfallen, in denen der Protag in Ich-Form erzählen kann.


      Nanny Ogg looked under her bed in case there was a man there. Well, you never knew your luck.
      (Lords and Ladies)
      Das, was Sabine vorschlägt, halte ich für eine elegante Lösung.

      Die Abschnitte in der ersten Person als Briefe, Tagebucheinträge, Videomitschnitte, Handygespräche oder etwas in der Form umzusetzen. Dann ist der Wechsel zwischen erster und dritter Person sogar ein dramaturgisches Element.